Neue Studie belegt wieder die Leistungsfähigkeit von Oticon Opn

Hamburg
19 April 2018

Hamburg, 19. April 2018 – Oticon Opn ermöglicht es Menschen mit Hörminderung in akustisch schwierigen Situationen wie z. B. Restaurants wie gleichaltrige Menschen mit normalem Hörvermögen an Gesprächen teilzunehmen. Diese bedeutenden Ergebnisse einer neuartigen Studie präsentiert Oticon vom 18. bis 21. April 2018 auf der Academy of Audiology Association Conference in Nashville (USA).

Untersuchungen der letzten Jahre zeigten bereits, dass Menschen mit Hörminderung ab einem gewissen Signal-Rausch-Abstand aufgeben, einer Unterhaltung zu folgen und sich infolgedessen sozialen Interaktionen, vor allem in lauten Umgebungen, entziehen. Dieser „Aufgabepunkt“ kann mithilfe der Pupillometrie – einer etablierten Methode zur Messung der Höranstrengung – ermittelt werden. Mit diesem Verfahren wurde in der Vergangenheit nachgewiesen, dass die OpenSound Navigator™-Technologie von Oticon Opn 1 das Sprachverstehen in schwierigen akustischen Umgebungen von 20 auf 75 Prozent steigern kann. Opn-Nutzer profitieren darüber hinaus auch in ruhigen Hörumgebungen mit einem guten Signal-Rausch-Abstand von einer geringeren Höranstrengung*.

Die Ergebnisse einer aktuellen Studie des dänischen Hörgeräteherstellers belegen nun, dass Oticon Opn 1 dank des OpenSound Navigators sogar eine Lücke zum normalen Hören schließt. Da die Kommunikation für Menschen mit Hörminderung weniger anstrengend wird, verschiebt sich ihr „Aufgabepunkt“ zu demselben Punkt, bei dem Menschen gleichen Alters mit normalem Gehör resignieren**.

„Zwei Studien, die eine ähnliche Methodik verwenden, aber unterschiedliche Teilnehmergruppen – Normalhörende und Menschen mit einer Hörminderung  – zeigen, dass Oticon Opn 1 Menschen mit Hörverlust ermöglicht, an den gleichen Interaktionen teilzunehmen wie ihre normalhörenden Altersgenossen. Dies ist eine enorm wichtige Schlussfolgerung“, erklärt Horst Warncke, Leiter der Audiologie bei Oticon. „Mit diesen Ergebnissen können Hörakustiker ihre Kunden dazu ermutigen, Hörsituationen wieder zu entdecken, die sie in der Vergangenheit möglicherweise gemieden haben oder in denen sie früher aufgegeben haben.“

Forscher konstatieren, dass das Tragen von leistungsfähigen Hörgeräten wie Oticon Opn nicht nur zu einer aktiveren Kommunikation in akustisch anspruchsvollen Umgebungen führt, sondern Menschen mit einem Hörverlust auch die notwendigen Impulse gibt, um das Gehirn im Alter fit zu halten und so das Risiko des kognitiven Verfalls zu vermindern.

Weitere Informationen unter www.oticon.de.

*Im Vergleich zu Oticon Opn 1 ohne OpenSound Navigator. Studie mit 24 leicht bis mittelgradig schwerhörigen Versuchspersonen. Le Goff und Beck, 2017, Whitepaper.
**29 Normalhörende (nach ISO 7029-1984) mit einem mittleren Alter von 66 Jahren und einem mittleren Hörverlust von max. 25 dB HL. Lunner et al., Aging and Speech Communication Conference, 2017.

Über Oticon
  
Oticon designt und entwickelt seit 114 Jahren Hörsysteme für Erwachsene und Kinder, deren Gehör geschädigt ist. Als einziger Hörgerätehersteller der Welt verfügt Oticon in Eriksholm bei Kopenhagen, Dänemark, über ein eigenes Forschungszentrum. Im Dialog mit Nutzern, Wissenschaftlern, Entwicklern und Hörakustikern werden die Oticon Hörsysteme kontinuierlich weiterentwickelt, um passende Lösungen für ihre Kunden zu finden. Nach der Unternehmensphilosophie „People First“ setzen die Mitarbeiter alles daran, das Hörerlebnis der Nutzer zu verbessern. Oticon ist einer der größten Hörgerätehersteller der Welt und Teil der William Demant Gruppe, in der weltweit 13.000 Mitarbeiter arbeiten.

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