Oticon hilft Tinnitus zu verstehen und damit umzugehen

6 Juli 2020
Tinnitus ist ein weit verbreitetes Phänomen in der Bevölkerung. Mehr als 10 % haben dauerhaft Ohrgeräusche und bei etwa 1 % der Erwachsenen beeinträchtigt der Tinnitus die Lebensqualität. In einem neu überarbeiteten Tinnitus-Ratgeber klärt Oticon darüber auf und zeigt Wege, mit dem „Ton im Kopf“ umzugehen.

„Es ist wichtig zu verstehen, was Tinnitus überhaupt ist und wo er herkommt“, sagt Torben Lindø, Geschäftsführer der Oticon GmbH. „Denn dann lassen sich verschiedene Maßnahmen angehen, um eine größtmögliche Erleichterung im Alltag zu erreichen.“

Tinnitus ist keine Einbildung

Viele nehmen Tinnitus als ein Klingeln im Kopf oder Ohr wahr, aber auch ein Summen, Brummen oder Pfeifen wird von Betroffenen beschrieben. Dabei ist Tinnitus keine Krankheit, sondern ein Symptom, dessen Ursache verschiedene Gründe haben kann. Ein Arztbesuch wird daher dringend empfohlen. In der Regel entsteht der Ton im Gehirn. Doch er ist keine Einbildung. Im Innenohr befinden sich Haarsinneszellen, die Schallsignale an das Gehirn weitergeben. Sind diese z. B. durch laute Geräusche, ein Knalltrauma oder den natürlichen Alterungsprozess geschädigt, erhält das Gehirn keine akkuraten Signale mehr und interpretiert diese falsch. 

Keine Heilung, aber ein verbessertes Lebensgefühl

Gesunder Schlaf, Entspannung und gute Ernährung können helfen, die Symptome zu mindern. Eine Heilung gibt es meistens nicht. Oticon möchte Betroffene unterstützen und Tipps im Umgang mit den Symptomen geben. Bei einer Hörminderung können Hörsysteme zu einer deutlichen Verbesserung führen, denn je mehr gehört wird, desto mehr tritt Tinnitus in den Hintergrund. Naturklänge und Musik können den Kontrast zwischen dem Tinnitus und einer leisen Umgebung verringern. Modernste Hörsysteme von Oticon verstärken nicht nur den Umgebungsschall, sondern können auch selbständig Töne abspielen. Sie verfügen über spezielle Klang-Programme zur Tinnitus-Bewältigung. Der Tinnitus SoundSupport™ lässt sich zum Beispiel diskret, je nach Bedarf, über die Oticon ON App mit einem Smartphone steuern, wenn dieses über Bluetooth mit dem Hörsystem verbunden ist. Auch die Lautstärke kann auf diesem Weg reguliert werden, ohne dass sich ans Ohr gefasst werden muss.

„Uns ist es wichtig, immer ganzheitliche Lösungen zu präsentieren, um die Lebensqualität unserer Nutzer zu verbessern. Daher wird in unserem Forschungszentrum in Eriksholm in alle Richtungen geforscht“, erklärt Lindø. Die ansprechend neu gestaltete Tinnitus-Broschüre klärt auf und zeigt Betroffenen erste Anhaltspunkte, um ihre Situation besser zu meistern. Digital lässt sich die Broschüre auf dem Akustikerportal www.myoticon.de herunterladen. Weiteres Informationsmaterial für Tinnitus-Betroffene wie z. B. Tinnitus-Fragebögen oder eine Broschüre für die Endkunden von Akustikern ist dort ebenfalls abrufbar.

 

Über Oticon
Oticon designt und entwickelt seit 115 Jahren Hörsysteme für Erwachsene und Kinder, deren Gehör geschädigt ist. Als einziger Hörgerätehersteller der Welt verfügt Oticon in Eriksholm bei Kopenhagen, Dänemark, über ein eigenes Forschungszentrum. Im Dialog mit Nutzern, Wissenschaftlern, Entwicklern und Hörakustikern werden die Oticon Hörsysteme kontinuierlich weiterentwickelt, um passende Lösungen für ihre Kunden zu finden. Das Ziel des dänischen Konzerns ist es, Menschen mit „life-changing technology“ zu unterstützen. Oticon ist einer der größten Hörgerätehersteller der Welt und Teil der Demant-Gruppe, in der weltweit über 15.000 Mitarbeiter arbeiten. 

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