Erweiterte Bandbreite
Hörsysteme mit erweiterter Bandbreite bis 10 kHz ermöglichen ein volleres Klangspektrum. Menschen mit reduziertem Hörvermögen bevorzugen Hörsysteme mit höherer Bandbreite aufgrund der besseren Klangqualität, die mehr Natürlichkeit bietet.
Binaurale Signalverarbeitung
Die fortschrittliche drahtlose Kommunikation von Oticon ermöglicht den permanenten Datenaustausch zwischen zwei Hörsystemen. Damit arbeiten linkes und rechtes Gerät zusammen, analysieren die Umgebung gemeinsam und koordinieren intelligent die Kompression.
Binaurale Synchronisation
Die drahtlose Technologie synchronisiert auf intelligente Weise die Automatik, Lärmreduktion und Direktionalität, um Sprachverstehen in allen Hörsituationen zu optimieren.
Volumen- und Programmänderungen, vorgenommen an einem Hörsystem, werden drahtlos zum anderen Hörsystem übertragen.
Floating Linear Gain
Die erste Signalverarbeitungstechnologie, die auf linearer adaptiver Verstärkung basiert und die natürlichen Charakteristika und die Dynamik der Sprachmuster erhält.
3D Lärm-Management
Das Hörsystem analysiert kontinuierlich das Eingangssignal auf Sprache, Sprache in Lärm und nur Lärm. Aufgrund dieser Analyse wird die beste Signalverarbeitung für die jeweilige Hörsituation ausgewählt, um das Sprachverstehen zu verbessern.
Wenn keine Sprache vorhanden ist, liegt der Fokus darauf, den Hörkomfort zu maximieren. Wenn Sprache erkannt wird, wird die Lärmreduktion entsprechend dem wirklichen Lärmanteil in jedem Kanal angewandt.
Binaurale DFC2
Die DFC2 nutzt das Konzept der Signalumkehrung. Der zusätzliche „Stabilisator“ hält in
ruhigen Situationen die Geräteverstärkung unterhalb der Rückkopplungsgrenze. Der
„Remover“ setzt bei plötzlichen Rückkopplungen einen adaptiven, zeitlich begrenzten
Kerbfilter bei der Rückkopplungsfrequenz ein. Durch die binaurale Synchronisation zweier
Hörsysteme können externe Signale als Rückkopplung ausgeschlossen werden. Erkennen
beide Hörsysteme das gleiche Signal (reiner Ton), kann es sich nur um ein externes Signal
handeln, z.B. Musik. Somit wird kein gegenphasiges Signal erzeugt.
Verbesserte Individualisierung durch Situatives Learning
Situatives Learning nutzt die Automatiken und fortschrittliche Signalverarbeitung, um die Hörsysteme auf die individuellen täglichen Ansprüche des Hörsystemenutzers einzustellen.
Profile
Die Profile kombinieren alle Automatiken der Hörsysteme, um den individuellen Wünschen und Fähigkeiten des Trägers zu entsprechen. Die folgenden Systeme werden in jedem Profil unterschiedlich umgesetzt: Kompressionsstrategie, Lärm-Management, Verstärkung und Direktionalität. Profile bestimmen die Schnelligkeit und das Ausmaß der Reaktion der Automatiken. Sie legen fest, wie sich die Hörsysteme auf Änderungen in der Umgebung einstellen und werden dadurch zu einer optimalen Hörlösung für den Hörgeräteträger.