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So natürlich wie das Leben

Ein entspannter Zugang in die Welt der Klänge – darauf kommt es an.

Wenn wir uns in einer komplexen Klangsituation mit verschiedenen Klangquellen befinden, macht sich das kognitive System des Menschen automatisch an die Arbeit, diese Klangquellen zu trennen. In einem zweiten Schritt wendet es seine Aufmerksamkeit den Sounds zu, die es für wichtig erachtet und vernachlässigt die anderen. Diese Auswahl kann nur gelingen, wenn unser Gehirn die Klanglandschaft organisiert.

So authentisch wie möglich

Sprache setzt sich aus einer Vielzahl an komplexen, fein akzentuierten akustischen Ereignissen zusammen. Eine künstliche Manipulation dieser akustischen Ereignisse lässt das Risiko ansteigen, dass ihre Authentizität und Form Schaden nimmt. Hörsystemenutzer benötigen einen vollständigen Zugang zu allen Details der akustischen Welt. Deshalb kommt es darauf an, die akustischen Signale so unverfälscht und unbeeinträchtigt wie möglich belassen. Je mehr Details das Gehirn erreichen, desto effektiver kann es Klänge organisieren, auswählen und ihnen folgen.

Die Art der Signalverarbeitung macht den Unterschied

Klänge in ausreichender Lautstärke zu verstärken ohne ihre Eigenschaften zu verändern, erfordert große Sorgfalt. Die Authentizität eines Sprachsignals leidet unter einer zu aggressiven und zu manipulativen Signalverarbeitung.

Der Ermüdung in geräuschvoller Umgebung vorbeugen

Menschen mit reduziertem Hörvermögen verbrauchen mehr mentale Energie als Normalhörende, um einer Konversation folgen zu können. Die Menge an Energie, die sie aufbringen müssen, hängt ab von der Detailtreue, mit der sie das akustische Signal erhalten, der individuellen Ausprägung der Hörminderung sowie den individuellen kognitiven Fähigkeiten. Je verzerrter und degradiert die Schallquelle das Ohr erreicht, desto mehr kognitive Energiereserven sind erforderlich, um die Klänge zu organisieren und ihre Widersprüchlichkeiten aufzulösen – eine Aufgabe, die in lauter Umgebung noch schwieriger wird.

Mit entspanntem Hören zu mehr Lebensenergie

Je schneller die Sprachsignale dekodiert werden, desto schneller kann der Nutzer sie in seiner Ganzheit erfassen. Zugleich ermöglicht es dem Gehirn, freie Energiereserven umzuleiten und sie anderen Aufgaben zuzuführen. Eine schnelle und automatische Dekodierung verbessert das Sprachverstehen. Sie macht es einfacher, Sprache zu interpretieren und auf diese zu reagieren. Und sie kommt dem kurz- und langfristigen Gedächtnis zugute, weil sie die Energie- und Verarbeitungsressourcen erhöht.

Gegenwärtig ist Oticon weltweit das einzige Unternehmen, das eine Signalverarbeitung basierend auf den kognitiven Prozesses des Gehirns einsetzt.

Oticon Agil =
Natürlichkeit²